ABC of nature

Regenwald in Borneo – Bedrohte Vielfalt

Regenwald in Borneo – Bedrohte Vielfalt

Kein anderes Ökosystem kann mit einer höheren Biodiversität aufwarten als die tropischen Regenwälder. Weltweit sind diese Lebensräume bedroht, doch gerade in Borneo schwindet der Regenwald in erschreckendem Tempo. Bevölkerungswachstum, Holzeinschlag und insbesondere die immer stärker expandierenden Ölpalmenplantagen rauben unseren Verwandten in den Wäldern ihre Heimat. Wird es schon bald eine Welt ohne Orang-Utans geben?

 

Kegelrobben – Kinderstube auf dünnem Eis

Kegelrobben – Kinderstube auf dünnem Eis

Jedes Jahr versammeln sich im Spätwinter über 250.000 Kegelrobben-Weibchen auf dem Packeis des Sankt-Lorenz-Golfes, um ihre Jungen zur Welt zu bringen. Natürliche Feinde haben die Robben hier nicht, doch das alljährliche Abschlachten der Jungtiere dezimiert die Bestände. Und in den letzten Jahren zeigt sich immer deutlicher, dass die Klimaerwärmung auch vor dieser Region nicht haltmacht. Das Packeis schwindet. Eine höchst bedrohliche Entwicklung…

 

Krauskopfpelikane – Von Vögeln, Fischen und Menschen

Krauskopfpelikane – Von Vögeln, Fischen und Menschen

Am Kerkinisee hat sich eine bemerkenswerte Beziehung zwischen Menschen und Pelikanen entwickelt. Seit die Fischer begonnen haben, ihren Beifang an die Krauskopfpelikane zu verfüttern, statt sie als Nahrungskonkurrenten zu verfolgen, hat die Zahl der seltenen und bedrohten Vögel deutlich zugenommen. Für Naturfotografen bietet die Situation großartige Möglichkeiten – nur wasserscheu sollte man nicht sein.

 

Weißbartgnus – Die unendliche Reise

Weißbartgnus – Die unendliche Reise

Es ist eines der größten Naturwunder der Welt: Über 1,5 Millionen Weißbartgnus befinden sich auf einer endlosen Wanderung, die sie im Uhrzeigersinn durch das Serengeti-Massai-Mara-Ökosystem in Ostafrika führt. Sie folgen den äquatorialen Regenfällen, immer auf der Suche nach frischem Gras. Viele Gefahren begegnen ihnen auf dieser Reise – Raubtiere, Flussdurchquerungen und Wilderer. Doch allen Verlusten zum Trotz, die riesigen Herden wandern weiter, solange der Mensch ihnen den Raum dazu lässt.